Lackaufbau / Lackschichtdickenmessung

Bei der Inaugenscheinnahme, bzw. Begutachtung von Fahrzeugen spielt die Ermittlung von Vorschäden (reparierten Altschäden) eine wesentliche Rolle.

Nicht immer lassen sich durchgeführte  Reparaturen mit bloßem Auge erkennen und somit ist der Einsatz eines Messgerätes zwingend notwendig.

Beim Fahrzeuglack wird die berührende, zerstörungsfreie Messung angewandt.

Zur Erkennung und Lokalisierung vorhandener Reparaturschäden nutzt man in der Praxis ein so genanntes Lackschichtdickenmessgerät!

Skizze
Lackaufbau Serienfertigung:

Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat im Schnitt eine Dicke von 60-120 µm.

Lackaufbau Reparaturlackierung  >200 µm:

Zur Wiederherstellung der Karosserieform ist nach dem Rückverformen oftmals noch  ein Auffüllen der verbliebenen Unebenheiten mittels Spachtelmasse (Schwemmmaterial, Zinn, bleifreies Zinn, etc.) notwendig.